Körperpsychotherapie ist gleichbedeutend mit „körperorientierte Psychotherapie“.
Sie behandelt psychische und körperliche Dimensionen des menschlichen Erlebens gleichwertig.
Körper und Psyche bilden eine nicht trennbare Einheit, in der mit Hilfe der Körperwahrnehmung die Möglichkeit besteht, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken, also ins Bewusstsein zu bringen.

Dabei ist der Körper wie eine Landkarte, in der alle Prägungen, Glaubenssätze, Erlebnisse, Ideen, Traumata gespeichert sind.
Und je nach dem wie die Gewichtung verteilt ist, bilden diese Speicherungen Blockaden, um die, die Lebensenergie herum fliesen muss oder im unglücklichsten Falle vollständig „gestoppt“ wird und stagniert. Was in den meisten Fällen Schmerzen und (psychische) Krankheit zur Folge haben kann. Diese „Gestoppte Energie“, bei der es sich in den meisten Fällen um verdrängte Erinnerungen handelt, kann sich zu Gewebepanzerungen bilden, mit denen versucht wird, die Speicherungen – Prägungen, Glaubenssätze, Erlebnisse, Ideen, Traumata, unbewusste psychische Prozesse – zu schützen.

Die Körperpsychotherapie hilft und begleitet diese „Panzerungen“ zu „entpanzern“ und die Lebensenergie wieder in Fluss zu bringen. Dabei arbeiten Körperpsychotherapiemethoden erfahrungsorientiert, was bedeutet, dass das momentane und vor allem körperlich empfundene Erleben während des Therapieprozesses im Fokus der Aufmerksamkeit steht.

Dieses Erleben wird dann in Begleitung und dem psychologischen Gespräch an die Oberfläche geholt und kann somit Stück für Stück in die Lebensgeschichte integriert werden und psychische, emotionale und physische Probleme sich lösen.