„Was ist therapeutisch in der Gruppe?“

Gruppen können ein besonderer Katalysator sein!

Sie bieten die Möglichkeit sich selbst zu erkennen und zu verändern, zwischenmenschliche Kompetenz zu entwickeln und schneller, klarer und unterstützter (Beziehungs-)Verhaltensmuster und Vermeidungsstrategien und psychische Abwehrsysteme zu erkennen und diese durch gezielt hergestellte Interventionen des Gruppentherapeuten aufzulösen. Besonders körper- und psychodramabasierte Gruppentherapie kann die Erfahrung von Zugehörigkeit ermöglichen, da sich die Gruppenmitglieder über ihren Körper, ihre Wahrnehmung und die aktive zwischenmenschliche Interaktion wieder mit ihrem Menschsein verbinden.

Wichtige Wirkungsfaktoren therapeutischer Gruppen:

  • Empathie
  • Die gemeinsame existentielle Erfahrung
  • Gegenseitiges Mitteilen und Zuhören
  • Techniken des mitmenschlichen Umganges
  • Nachahmendes Verhalten
  • Interpersonales Lernen
  • Psychosoziale Gruppenprozesse
  • Übertragung bewusst benutzt
  • Die korrigierende Rekapitulation der Primärfamilie
  • Hoffnung auf Heilung
  • Universalität des Leidens

Die lifeflow – Gruppen dienen Ihrer Selbstbegegnung und sind bewusst ohne inhaltliches Thema gestaltet. Im Zentrum stehen Sie mit Ihrem aktuellen, persönlichen Lebensthema, das Sie in einem Gruppenprozess in meiner Begleitung bearbeiten und eventuell ein Stück weit auflösen können. Dabei erfahren Sie, neben meiner Begleitung, auch die Unterstützung von anderen TeilnehmerInnen und, dass es eine bereichernde Erfahrung ist, auch andere zu unterstützen. Ein wichtiger Aspekt in der Gruppe ist es, dass die Erfahrungen aus der Primärfamilie korrigiert werden können und mit neuen, wertvollen eigenen Erfahrungen ersetzt werden, was bei der Auflösung der alten Muster und Bewältigungsstrategien, und den damit verbundenen überfordernden Gefühlen, sehr hilfreich ist.
Verhaltensmuster können dann dankend abgestreift werden, wie ein alter Mantel der aus der Mode gekommen ist. Dies beobachte ich fast immer als einen Moment der Freude und Erfüllung.

„Vor allem in der Gruppenarbeit, in meiner Teilhabe daran, wie Christina mit anderen in Kontakt geht und was sichtbar und spürbar wird, gab es so oft erleichternde, überraschende, erfüllende Momente des Verstehens, der Liebe und der Freude.
Erleichterung wie: „Ah, es ist ok!“ Es ist, als würde Christina immer wieder auf den engen, schmerzenden Käfig zeigen, mit dem man sich umbaut hat und fragen: „Muss das sein, Liebling?“
Für mich liegt ein großer Wert der Gruppen darin, auch Zeugin dieser Befreiungen zu sein.“

Zitat einer Klientin

Die Basis und der Rahmen der Gruppe ist eine körper- und psychodramabasierte Prozessdynamik mit einer achtsamen, wertfreien Gruppenatmosphäre. Die Gruppen bieten Begleitung im Gespräch und Dialog, Interpersonelle Übungen, Arbeit in Kleingruppen, interaktiven Gruppenprozessen sowie mit Psychodrama. Zu Beginn jeder Gruppe gibt es einen „Ersten Abend“, an dem ich im persönlichen Gespräch mit jedem/R Einzelnen herausarbeite, worum es für Sie geht. Dass alle TeilnehmerInnen es hören schafft eine erste Ebene des Vertrauens, der Empathie und gegenseitigen Unterstützung.
Während der gesamten Gruppe, werden Ihre persönlichen Verletzungen immer berücksichtig und geben in der Arbeit das Tempo an. Wenn Sie an einer Gruppe teilnehmen, ist dies ein freiwilliger Prozess und bedeutet nicht, dass Sie sich automatisch an allem beteiligen müssen, was angeboten wird.

 

Gruppeninhalte:

Körperbasierte Übungen, interpersonelle Gruppenprozesse und Übungen in Kleingruppen, Co-Counseling, Innere Dialog-Arbeit, Psychodrama und Rollenspiele, Wahrnehmungs- und Bewegungsarbeit, psychologisches Gespräch, Meditation und Achtsamkeitsarbeit.